Beschreibung
Es gibt Immobilien, die weit mehr sind als Wohnraum, Häuser, deren Geschichte, Lage und Atomosphäre sich nicht beliebig reprodzuieren lassen. Diese besondere Liegenschaft im traditionsreichen Martinsviertel von Klosterneuburg gehört dazu.
Auf einem rund 1.711 m² großen Hanggrundstück - davon ca. 1.119 m² als Bauland gewidmet -verbindet sich ein historisch geprägtes Wohnhaus mit einem außergewöhnlichen, terrassenförmig angelegten Garten und einem unverbaubaren Panorama-Fernblick über die Klosterneuburger Auenlandschaft bis in die Weite des Wiener Umlandes.
Das Anwesen ist eng mit dem akademischen Maler Franz Horst (1862-1960) verbunden, der hier von 1907 bis zu seinem Tod im Jahr 1950 lebte und arbeitete. Der Blick auf die Martinskirche und die Landschaft in Richtung Bisamberg, Burg Kreuzenstein und Kritzendorf waren Teil seines Lebens- und Arbeitsumfeldes. Noch heute vermittelt die Liegenschaft jene besondere Verbindung aus Kultur, Natur und Rückzug, die diesen Ort gepärgt hat.
Das sanierungsbedürftige Wohnhaus verfügt im Obergeschoss (Eingangsebene) über sechs Zimmer mit insgesamt rund 117 m² Wohnfläche. Ergänzt wird es durch rund 50 m² Abstell- und Technikräume im Untergeschoss auf Höhe der ersten Gartenebene.
Ein besonders kulturhistorisches Element ist, das um 1908 im Auftrag von Franz Horst errichtete, ehemalige sanierungsbedürftige Maleratelier. Eingebettet in den Garten und über einer Steintreppe erreichbar, bildet es einen außergewöhnlichen Bestandteil des Ensembles und eröffnet nach entsprechender Revitalisierung vielfältige private, künstlerische oder kreative Nutzungsmöglichkeiten.
Ein Garten, der selbst Teil des Kulturgutes ist
Der großzügige, terrassenförmig strukturierte Gartenbereich ist neben der Zentrumsnähe, dem großen Grundstück und dem großen Anteil an Bauland ein weiterer, wesentlicher und wertsteigender Teil der Liegenschaft.
Der oberste Abschnitt, der auf Kellerniveau unmittelbar an das Gebäude anschließt, kann sozusagen als "Naherholungsbereich" mit prachtvollem Ausblick auf die Klosterneuburger Auenlandschaft verstanden werden. Er ist geprägt von Rasenflächen, Blumenbeeten und der Möglichkeit, im Freien zu speisen oder spontan zu verweilen.
Über eine romantische, alte Treppe gelangt man in die zweite Etage. Das Herzstück dieser "kreativen Zone" bildet - nach entsprechender Revitalisierung - das bereits erwähnte Maleratelier. Diese kann, je nach Einbindung in ein Ausbaukonzept, nicht nur als Rückzugsort für kreative Tätigkeiten (privat oder im Rahmen einer gewerblichen/künstlerischen Nutzung) gestaltet werden, sondern es bietet auch die Möglichkeit, zentraler Punkt einer gemeinschaftlich genutzten Infrastruktur für Mehrparteienkonzepte zu sein. Die grundsätzlichen Gestaltungsmöglichkeiten reichen hier von einem Gartenhaus über Energieinfrastruktur bis hin zur einer Schwimmbadlösung. Die Bereiche vor und hinter dem Ateliergebäude bieten mit ihrer geschützten, romantischen Grundcharakteristik. Die Bereiche vor und hinter dem Ateliergebäude bieten mit ihrer geschützten, romantischen Grundcharakteristik in Kombination mit gezielten Sichtachsen hierbei die Option zur gestalterischen Kontrastierung der offenen, obersten Ebene.
Der unterste Gartenbereich mit seiner verschwommenen Terrassierung kann als weitläufige Fläche im Sinne eines naturnahen "Nutzparks" angelegt werden. Entsprechend der ursprünglichen Konzeption können mehrere Rastplätze zum Beispiel mit Skulpturen ausgestattet werden, wobei die großen, alten Bäume die Parkcharakteristik der Anlage untermalen. Dazwischen bilden Obstbäume und/oder Gemüseanbau die Grundlage für die Nutzbarkeit, während zum Beispiel Schafe oder Hühner die Idylle der abgeschiedenen Hanglage in Stadtzentrumsnähe komplettieren.
Historisches Ambiente und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten
Die Liegenschaft richtet sich an Menschen, die nicht nach einem austauschbaren Neubau suchen, sondern den Wert eines gewachsenen Ortes erkennen und diesen behutsam in die Zukunft führen möchten.
Haus, Atelier und Garten bilden gemeinsam ein Ensemble mit einer für Klosterneuburg besonderen Kombination: Man lebt eingebettet in Grün, umgeben von altem Baumbestand und mit außergewöhnlichem Weitblick - und befindet sich dennoch nur wenige Minuten vom Zentrum entfernt.
Der bestehende Sanierungsbedarf bietet dabei die Möglichkeit, das Haus nach den eigenen Vorstellungen weiterzuentwickeln und zeitgemäßen Wohnkomfort mit der historischen Identität der Liegenschaft zu verbinden.
Die Besonderheiten - mit unverbaubaren Fernblick und optionalen Erweiterungspotential
- Ca. 1.711 m² Grundstücksfläche, nordöstlich ausgerichtet
- Davon ca. 1.119 m² Bauland
- Ca. 117 m² Wohnfläche auf der Eingangsebene
- Sechs Zimmer
- Zusätzlich rund 50 m² Abstell- und Technikräume auf der ersten Gartenebene
- Ca. 1.456 m² Garten
- Großzügiger, terrassenförmig gegliederter Garten mit altem Baumbestand
- Historisches Maleratelier aus der Zeit um 1908
- Langjähriger Wohn- und Wirkungsort (1907 - 1950) des akademischen Malers Franz Horst
- Prachtvoller, unverbaubarer Panorama-Fernblick
- Besondere Kombination aus Kultur, Natur und Privatsphäre
- Zwei PKW-Abstellplätze auf Eigengrund
- Lage in der Schutzzone
- Zentrumsnah und dennoch außergewöhnlich grün
- Sofort verfügbar und bestandsfrei
Zentrumsnah - und dennoch wie eine eigene, kleine Welt
Gerade die Lage macht die Liegenschaft außergewöhnlich. Das Martinsviertel zählt zu den historisch gewachsenen und charaktervollen Wohnanlagen Klosterneuburgs. Einkaufmöglichkeiten, Bäckerei, Schulen, öffentliche Verkehrsmittel und das Stadtzentrum befinden sich in gut erreichbarer Nähe.
Supermarkt und Bäckerei sind nur wenige Gehminuten entfernt. Die S-Bahn mit Direktverbindung nach Wien liegt rund 900 Meter entfernt, eine Bushaltestelle rund 300 Meter. Mit dem Auto ist die Wiener Innenstadt in etwa 20 Minuten erreichbar.
Gleichzeitig befinden sich mit dem Stift Klosterneuburg, den Donauauen, dem Happyland, dem Strandbad sowie den Weinbergen, Heurigen, Rad- und Wanderwegen zahlreiche Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten praktisch vor der Haustüre.
Ein Zuhause für Menschen, die das Besondere suchen
Diese Liegenschaft ist kein Haus "von der Stange". Sie ist ein Ort mit Vergangenheit und Zukunft - für Menschen, die Geschichte nicht als Einschränkung, sondern als Qualität verstehen.
Ob als privates Familienanwesen, individuelles Refugium im Grünen, Künstlerdomizil oder als behutsam weiterentwickeltes historisches Ensemble. Hier besteht die seltene Möglichkeit, ein Stück Klosterneuburger Kulturgeschichte zu übernehmen und ihm gleichzeitig eine ganz persönliche Zukunft zu geben.
Der alte Baumbestand, das historische Atelier, die verschiedenen Gartenebenen und der unverbaubare Blick schaffen eine Atmosphäre, die sich mit Quadratmetern allein kaum beschreiben lässt.
Ein romantisches Kulturgut in außergewöhnlicher Grünlage - mitten in Klosterneuburg und dennoch mit dem Gefühl, weit draußen zu sein.
Betriebskosten gerundet (nicht bewohnt):
- Gemeindeabgaben: ca. EUR 760.- /Jahr
- Versicherung: ca. EUR 1.600.- /Jahr
- Rauchfangkehrer: ca. EUR 140.- /Jahr
- Strom: ca. EUR 1.000.- /Jahr
- Gas: ca. EUR 1.000.-/Jahr
- Holz: ca. EUR 500.- /Jahr
Kaufpreis: € 795.000,–
Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.
Für weitere Fragen und einer Besichtigung stehe ich, Herr Klaus Lex, Ihnen unter der Telefonnummer 0664 / 443 20 88 jederzeit gerne zur Verfügung.
Wir weisen darauf hin, dass zwischen dem Vermittler und dem zu vermittelnden Dritten ein familiäres oder wirtschaftliches Naheverhältnis besteht.
Der Vermittler ist als Doppelmakler tätig.
Pläne
Lagebeschreibung
Martinsviertel in Klosterneuburg